Das Schallschutzfenster

Das Schallschutzfenster

Jedes Kunststofffenster kann zu einem Schallschutzfenster werden. Was ist hierbei gegenüber einem „normalen“ Fenster anders? Entgegen der Annahme, dass Schallschutzfenster sehr dick sein müssten, ist eher das Gegenteil der Fall. Insgesamt sind sie dicker als gewöhnliche Fensterscheiben, denn sie bestehen aus mehreren Einzelschichten. Diese werden nach dem asymmetrischen Prinzip zusammen gesetzt. Grundsätzlich gilt hierbei „Je asymmetrischer die Glasstärke der Außen- und Innenscheibe, desto höher der Schalldämmwert.“ Nicht nur aus statischen, sondern auch aus Lärmschutzgründen ist die dickere Scheibe immer außen zu finden. Besonders gut filtert sie die tiefen Frequenzen. Die hohen Frequenzen werden von der zweiten, dünnen Scheibe „eingefangen“. Diese Scheibe ist nur halb so dick wie die erste.

Auch der Abstand der beiden Scheiben voneinander ist für die Schalldämmung maßgebend. Je größer, desto mehr Schall wird abgefangen. Bei großem Abstand kann die Schwingung nicht von der ersten auf die zweite Scheibe übertragen werden. Trotzdem sollte man die Montage einem Fachbetrieb überlassen. Zum einen kann dieser am besten hinsichtlich der Notwendigkeiten beraten. Zum anderen führt er die Montage professionell durch. Somit besteht Garantie darauf, dass auch die Verankerung im Mauerwerk korrekt durchgeführt wird. Ansonsten ist die Schallwirkung nicht so groß, wie sie sein sollte. Ist alles optimal, können bis zu 50 Dezibel abgefangen werden.